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Das grüne Haus

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Der Energiebedarf für die Raumkonditionierung des Technologiezentrums aspern IQ wird durch die hauseigene Energieproduktion gedeckt und legt somit die Basis für den Plus-Energie-Standard. Grundlage dafür ist die ausgezeichnete Qualität der Gebäudehülle (= Reduktion der externen Lasten und Verluste) sowie des Haustechniksystems, das zusätzlich die Möglichkeit zur Integration potenzieller Energieerzeugungsanlagen im oder am Gebäude oder in der unmittelbaren Nähe bietet.

Die Höhe des Energieverbrauches eines Gebäudes wird durch den architektonischen Entwurf maßgeblich beeinflusst. Bereits in den ersten Planungsphasen werden grundlegende Einflussgrößen für den späteren Heizwärmebedarf, den Kühlbedarf und den Strombedarf für die Beleuchtung und die Raumlufttechnik festgelegt. Den ArchitektInnen und StädteplanerInnen kommt damit eine wesentliche Verantwortung für die thermisch-energetische Qualität des Entwurfes des Gebäudes zu. Durch die Kombination zahlreicher Einzelmaßnahmen wie eine thermisch optimierte Gebäudehülle, eine vorgesetzte Add On Fassade, die unterschiedliche Funktionen wie Energieproduktion, Verschattung oder auch Fassadenbegrünung erfüllt, oder aber auch Maßnahmen wie die Abwärmenutzung von Serverräumen zur Raumkonditionierung oder eine kontrollierte mechanische Belüftung in Abhängigkeit von der Außentemperatur und der Innenraumluftqualität, soll eine Gebäudeperformance erreicht werden die es erlaubt mehr Energie am Gebäude zu produzieren, als für die Raumkonditionierung über das Jahr gesehen benötigt wird.

Fakten Energie Plus Standard
Spezifischer Heizwärmebedarf gemäß Energieausweis 8 kWh/m²a
Gesamt Primärenergiebedarf für Raumkonditionierung
Photovoltaikanlage mit ca. 140 KWpeak Leistung

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Zusätzliche Gebäudefunktionen – Energiegewinnung, Begrünung – werden in mehreren Schichten dem kompakten, funktionalen Gebäude überlagert.

Das Thema der Aulandschaft setzt sich aus dem Freiraum über die Fassade durch eine Schilfbepflanzung fort und bildet eine Pufferzone zum Straßenraum. Als Basis für die pflegeleichte, symbolträchtige, veränderbare Fassadenbegrünung dient eine lineare vorgesetzte Unterkonstruktion mit Pflanztrögen. Die Schilfbepflanzung schafft einen attraktiven Stadtraum, wirkt als Schadstofffilter vor dem Fenster und schafft auch für den Innenraum als veränderliches Grün eine besondere Qualität.

Photovoltaik-Elemente an der Südostfassade dienen zugleich als Verschattung in den Sommermonaten und sind in das Gestaltungskonzept integriert. Die Anlage setzt sich in Form von auskragenden PV-Elementen am Dach des niedrigeren Bauteiles fort.
Mit einer Kleinwindkraftanlage zentral über der Haupterschließung werden die Windräder als vertikales Symbol und exemplarisch in das Gesamtkonzept des Technologiezentrums integriert.